Initiative Inklusion

Initiative Inklusion – Handlungsfeld Berufsorientierung (BO)

Maßnahme- und Ergebnisdokumentation

Rückmeldung für das Modul:

Modul 1

Modul 2

Modul 3

 

 

Träger

Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH

Ansprechpartner beim Träger

 Eckhard Harjes

Name der Schule

Pestalozzischule Weener

Ansprechpartner der Schule

 Frau Rabenstein/ Frau Schrader/ Frau Stichler

Berichtszeitraum

von:

01.09.2014

bis:

31.07.2018

zum Stichtag:

31.07.2015

Anzahl
Schüler

Modul 1: 6

Anzahl Schüler für Folgemodul

Modul 2: 6

Modul 3: 3

 

Darstellung der Konzeption und der Inhalte

Modul 1:

 

Die Kompetenzfeststellung zur Erstellung eines Interessen- und Fähigkeitsprofils (Potenzialanalyse) wurde wie im Durchführungskonzept beschrieben durchgeführt.

 

Im Berichtszeitraum haben Berufswegekonferenzen stattgefunden ( 6 nach Modul 1; 6 nach

Modul 2, 3 nach Modul 3 ). An diesen haben sowohl die zuständige Lehrkraft der Schule, als auch die Reha-Beratung der örtlichen Agentur für Arbeit, sowie die Erziehungsberechtigten der Schüler/innen, als auch die SchülerInnen selbst  teilgenommen.

 

Modul 2:

 

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Firmen Praktika und Besichtigungen durchgeführt:

 

- KFZ/Zweirad Klugkist, Weener

- Altenwohnzentrum Weener (Küche)

- sozialer Ökohof Papenburg (Gartenbau)

- WfbM Caritas Werkstätten Papenburg

- WfbM Lebenshilfe, Leer

- Besichtigung Caritas Werkstätten Papenburg

- Besichtigung Lebenshilfe Leer

- BIZ, Leer

- Kindergarten Weener (Hauswirtschaft)

 

Diese Praktika und Besichtigungen wurden im Rahmen der Maßnahmedurchführung vor- und nachbereitet.

 

Während dieser Praktika haben die Schüler/innen eine Praktikumsmappe geführt. Vorab wurde mit einzelnen Schüler/innen durch ein Mobilitätstraining der Weg zum Praktikum geübt bzw. der Beförderungsdienst wurde umgeleitet.

Des weiteren nahmen die SchülerInnen am wöchentlichen eintägigen Praxistagen in verschiedenen Betrieben teil.

 

Außerdem wurde im Rahmen der gesamten Gruppe ein Bewerbungstraining angeboten; hier wurde auch das Verhalten während des Vorstellungsgespräches trainiert als auch Schlüsselqualifikationen in Betrieben auf dem Arbeitsmarkt besprochen.

 

 

Modul 3:

 

Im Rahmen der Berufswegekonferenzen zum Modul 2 wurde mit drei Schülern und auch Eltern eine Durchführung einer PSU vereinbart, welche zeitnah stattfinden sollten.

Die Ergebnisse der Testungen der PSU wurden auf den Berufswegekonferenzen mit allen Beteilgten (ReHa-Berater, Eltern , Schülern, Klassenlehrerin und Betreuerin dieses Projektes besprochen).

 

Neben den Schulpraktika haben im Modul 3 weitere Schnuppertage bzw Praktika in Betrieben auf dem ersten Arbeitsmarkt stattgefunden:

 

-Kindergarten Bunte Welt (Hauswirtschaft)

-KFZ Klugkist (KFZ-Mechatroniker)

-KFZ Klugkist (Zweiradmechaniker)

 

 

Außerdem wurden diverse (Betriebs-)Besichtigungen durchgeführt, u.a. bei:

 

 

- Berufsbildungswerk Johannesburg, Surwold

- Werkstätten der Lebenshilfe

- BBS, Leer

- Jugendherberge, Leer

 

 

Darüber hinaus haben die SchülerInnen das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Leer besucht und sich entsprechend ihrer Berufswünsche und -vorstellungen über die Internetseiten der Agentur für Arbeit, z.B Berufenet, informiert. Vorab fand durch den Reha-Berater dieser SchülerInnen eine Führung durch die AfA statt. Der Besuch des BIZ wurde durch die MA des BNW organisiert und im Vorfeld mit den SchülerInnen vorbereitet. Auch eine anschließende Nachbereitung (Besprechung der Berufswahl) fand statt.

 

 

Ergebnisse und Wirkung der Maßnahme

Im Rahmen dieses präventiven Ansatzes konnte die Berufsorientierung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vertieft werden. Sie haben durch praktische Erfahrungen einen realistischen Einblick in die Anforderungen des ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarktes erhalten (Modul 2 und 3).

Die Grundlage für einen strukturierten Berufsorientierungsprozess wurde durch die Durchführung des Modul 1 gewährleistet. Die Kompetenzfeststellung dient dabei als „Initialzündung“ um sich individuell mit den eigenen Interessen- und Fähigkeiten auseinander zu setzen.

 

Zwischenergebnis der Maßnahme:

Drei Schüler haben die Schule zum Sommer 2015 verlassen, davon wird einer das BVJ im BBW an der Johannesburg besuchen. Zwei Schüler wechseln zum 01.09.15 in die Caritas-Werkstätten nach Papenburg in den BB-Bereich Holz bzw. Metall.

Drei SchülerInnen verbleiben in der Pestalozzischule ein weiteres Jahr (Schulabschluss 2016).

 

Bedingt durch das Auslaufen des Modellversuchs "Initiative Inklusion" nahmen letztmalig im Schuljahr 2017/18 SuS am Modul 3 teil.

Für das Schuljahr 2018/19 wird es eine Fortsetzung über die Koordinierungsstelle Berufsorientierung im Niedersächsischen Kultusministerium geben. Dort können folgende 3 Module für Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gebucht werden:1. Berufswegeplanung/Potenzialanalyse, 2. Vertiefte berufsfeldbezogene Berufsorientierung und 3. Behindertengerechte Berufe in der Praxis kennenlernen.